Kirchengemeinden
Seelsorger
 
Pfarrgemeinderat
im Pfarrverband
Sonntagsgruß/
Pfarrmitteilungen
Newsletter
Pfarrbriefe
Gottesdienstordnung
Sakramente
Lebenssituationen
» Taufe
» Trauung
» Beerdigung
» Erwachsenentaufe
    Wiedereintritt
 
Kindergärten
Caritas
Diakonie
Stadt Elsdorf
 
Impressum
Kontakt


Was ist bei einem Sterbefall zu tun?

'Denn deinen Gläubigen, o Herr,
wird das Leben gewandelt,
nicht genommen'



Der Tod eines geliebten Menschen gehört zu den schmerzlichsten Erfahrungen überhaupt. Sein Verlust löst tiefe seelische Erschütterungen in uns aus. Unser gesamtes Leben und Erleben wird völlig verändert. Plötzlich ist nichts mehr so wie es war.

Die Mitte der kirchlichen Begräbnisfeier ist die Feier des Pascha-Mysteriums Christi. Die Kirche verkündet, dass Christus den Tod überwunden hat und dass alle, die mit Christus durch die Taufe vereint sind, mit ihm verbunden auch durch das Tor des Todes in das Leben übergehen. In diesem Glauben begleitet die Kirche die Sterbenden mit ihrem Gebet und den Sakramenten. In dieser Hoffnung geleitet sie den Leichnam zum Ort seiner letzten Ruhe und steht den Hinterbliebenen in ihrer Trauer bei.

Weil dem Menschen über den Tod hinaus Würde zukommt, sollen Verabschiedung und Beisetzung auf würdevolle und menschliche Weise geschehen. Die kirchliche Begräbnisfeier ist ein Beitrag zu einer menschenwürdigen Begräbniskultur.

Was ist bei einem Sterbefall zu tun?

Jeder Katholik hat das Recht auf eine kirchliche Bestattung. Dazu müssen die Hinterbliebenen ihren Ortspfarrer, bzw. das zuständige Pfarrbüro informieren. Danach setzt sich einer der Geistlichen, der die Beerdigung übernehmen wird, mit den Familienangehörigen in Verbindung, um einen Termin für ein Trauergespräch mit ihnen zu vereinbaren. Es geht in diesem Trauergespräch in erster Linie darum, sie in ihrer Trauer zu begleiten und mit ihnen über die Verstorbene bzw. den Verstorbenen ins Gespräch zu kommen. Außerdem bespricht er mit ihnen den Ablauf und Rahmen der Trauerfeier.

Die kirchliche Beerdigung wird von einem Priester oder einem Diakon geleitet. In der Regel feiern die Hinterbliebenen vor oder nach der Beerdigung in der Kirche die Heilige Messe (Requiem). Weiter gedenken wir besonders in der Zeit um Allerheiligen und Allerseelen der Verstorbenen und feiern Gottesdienste mit anschließenden Gräbersegnungen auf den Friedhöfen.

In der heiligen Schrift und der Begräbnisliturgie finden sich viele Worte des Trostes, der Hoffnung und Zuversicht.

Hier eine kleine Auswahl daraus.

Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. 4 Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden.
1 Kor 1, 3-4


Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Johannes 11,25-26

Er führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich.
Psalm 18,20

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Psalm 23

In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, du treuer Gott.
Psalm 31,6


Der Herr ist denen nahe, die zerbrochenen Herzens sind und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.
Psalm 34,19


Befehle dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen.
Psalm 37,5


Wir haben einen Gott, der hilft, und glauben an eine Macht, die vom Tod errettet.
Psalm 68,21


Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.
Psalm 90,1


Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Psalm 91, 11-12


Gott heilt die, die ein zerbrochenes Herz haben, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3


"Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Jesaja 43,1


Siehe, in die Hände habe dich gezeichnet.
Jesaja 49,16


Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr dein Erbarmer.
Jesaja 54,10


Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen.
Jesaja 60,1


Nicht mehr untergehen wird deine Sonne, noch wird dein Mond abnehmen; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht sein. Und die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben.
Jesaja 60,20


Gott hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu trösten alle Trauernden. Die in Trauerkleidung umhergehen sollen wieder Gewänder des Lebens anziehen können. Den Niedergeschlagenen, die stumm sind von ihrem Leid, soll wieder Kraft zuwachsen, so dass sie Pflanzung Gottes genannt werden.
Jesaja 61,1


Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
Johannes 12,24


Jesus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
Johannes 14,19


Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz wird sich freuen.
Johannes 16,22


Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33


Selig, die nicht sehen und doch glauben!
Johannes 26,29


Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine Kreatur uns trennen kann von der Liebe Gottes, die uns in Jesus Christus begegnet, unserm Herrn.
Römer 8,38-39


Es lebt ja niemand von uns für sich selbst, und niemand stirbt für sich selbst. Wenn wir Leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn. Wir mögen also leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.
Römer 14,7-8


Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.
2. Korinther 5,1


Wenn Jesus - und das ist unser Glaube - gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit Ihm zur Herrlichkeit führen.
1. Thessalonicher 4,14


Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein. Denn das Erste ist vergangen. Seht, Neues ist geworden.


Offenbarung 21,4

„Denn Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen. Und wenn die Herberge der irdischen Pilgerschaft zerfällt, ist uns im Himmel eine ewige Wohnung bereitet“.
Präfation f.d. Verstorbenen